Patrick Braess über die Herausforderungen eines zunehmend belasteten Schweizer Schienennetzes: kürzere Unterhaltsfenster, fehlende Redundanzen und die Folgen von Klimawandel und Infrastrukturalterung.
Reisende durch Europa könnten mit dem Zug deutlich schneller ans Ziel kommen, selbst ohne neue Hochgeschwindigkeitsstrecken. Eine Studie vom Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme an der ETH Zürich zeigt: Rund ein Viertel der heutigen Reisezeit durch lange Umsteige- und Wartezeiten verloren. Besser koordinierte Fahrpläne könnten die Reisezeiten europaweit markant verkürzen. Die Schweiz gehört zu den Regionen mit der höchsten Reisezeiteffizienz im europäischen Bahnnetz.